Kitsune?

Kitsune ist japanisch und bedeutet „Fuchs“.
Ich habe mich für diese Bezeichnung entschieden weil sie mir gut gefällt.

Der Fuchs ist ein Trickster. Nicht nur in der japanischen Mythologie, sondern überall auf der Welt. Ein kluger, manchmal verschlagener Kerl, der zwischen Wald und Zivilisation hin- und her wandert. Ihm werden viele schlechte, aber mindestens auch so viele gute Eigenschaften angedichtet. Er ist ein schlauer Geselle, taucht mal hier auf, mal da… ist sehr familiär, hat sich als „Hundeartiger“ an die Nähe der Menschen gewöhnt und genießt auch gelegentlich mal deren zivilisatorischen Vorzüge.
Wer wäre als Begleitung in der Natur besser geeignet  als der Fuchs?
In zahlreichen Märchen und Geschichten kommt er bei uns vor.

Er ist das einheimische Pendant zum „Coyote“.
Und deshalb begleitet er mich durch meine wilde Welt.
Und in dieser verwende ich besonders gerne das „Coyote Mentoring“

Das Coyote Mentoring, die grundlegende Lehrmethode der Wildnispädagogik, wurde verschiedenen Naturvölkern und indigenen Kulturen abgeschaut.

Es verwendet Methoden des Lernens und Lehrens, die sich ebenfalls an traditionellen
Vorstellungen orientieren. Der Mentor sieht sich dabei nur als lernbegleitend, der mit Fragen und Geschichten die kleinen und großen Menschen unterstützt.
Das Lernen findet vor allem durch Erfahrung oder Nachahmung statt.

Es ist eine Haltung und eine Lebenseinstellung, die die Mentorin (oder der Mentor) natürlicherweise besitzt oder erworben hat.
Die Kraft des Koyoten, Naturverbindung und Transformation in die Wege zu leiten, ist die maßgebliche Motivation auf diesem Weg.

Dazu gehört auch der Wunsch, das eigene Wissen in einer Art und Weise weiterzugeben dass die Kinder „jeglichen Alters“ wieder Lust an der Natur bekommen ohne „im klassischen Sinn“ zu lernen.

Traditionelles Wissen soll in unseren modernen Alltag hinübergerettet werden, um
wieder in Kontakt mit der Natur zu treten.

Sehr inspiriert hat mich auch Joseph Cornell, der „Vater“ und Liebling vieler Naturpädagogen. Seine Ansätze sind dem Coyoten sehr ähnlich und seine Methoden und sein „Flow Learning“ nutze ich sehr sehr gerne.

Coyote Mentoring stützt sich auf die Lehren von Jon Young und seinen Lehrern Tom Brown jr. und Stalking Wolf.
Es eignet sich für Kinder von 0 – 99 Jahren …